still breathing

Ja, ja ich lebe noch. Und nachdem auf meinem Blog mehrere vergangene Wochen geisterhaftes Schweigen geherrscht hat, ist mein erster Neujahrsvorsatz wieder regelmäßiger zu bloggen.
Über Silvester war ich mit einer Freundin im Urlaub. Was für uns bedeutet extra bis nach Tschechien zu fahren um dort den ganzen Tag im Hotelbett zu liegen, Serien zu gucken und Nutella aus dem Glas zu löffeln. Was will man mehr.
Und bei den paar mal, wo wir genug Motivation aufbringen konnten, uns aus dem Bett zu rollen und irgendwas mehr oder weniger (eher weniger) sportliches zu machen, habe ich sogar noch ein paar Fotos gemacht!


Anabel


do you ever wonder

Meine Haare sind nass vom Regen und legen sich in wirren Strähnen über mein Gesicht. Ich ziehe die schwere Cafetür auf und versuche sofort die lange Liste an Starbucksgetränken zu analysieren. Die Schlange am Tresen vor mir wird beängstigend schnell kleiner und bevor ich genug Zeit zum überlegen hatte, bin ich dran und nehme einfach das, was ich immer nehme.
Ich versuche alles ohne Verschütten zu einem Tisch am Fenster zu transportieren und lasse mich in den großen Ledersessel sinken. Durch meine Kopfhörer laufen Frank Turner Songs in Endlosschleife.
Ich atme den Kaffeegeruch ein und sehe hinaus. Draußen laufen unglaublich beschäftigt scheinende Leute mit Regenschirmen herum. Ein Mädchen mit einer großen Brille und Aktenordner unterm Arm hastet, vertieft in ihr Iphone, über die Straße. Anschließend eine Gruppe von Jungen, für die der Sitz ihrer vom Regen aufgeweichten Haare und zerstörten Frisuren so wichtig zu seien scheint, dass man meinen könnte, sie wären auf direktem Weg zu irgendeinem wichtigen Modeevent. Etwas weiter hinten sehe ich ein altes Ehepaar, das beim reden wild mit den Armen gestikuliert. Sie alle ziehen vorbei. Als letztes sehe ich ein Mädchen mit einem dieser Plastik Regencapes, die man normaler Weise nur an Leuten erwartet, die nichts zu verlieren haben. Ich bin neidisch. Wie kann sie in diesem Teil trotzdem gut gekleidet aussehen? Das Leben ist nicht fair.
Mitlerweile ist mein Kaffee alle und meine Haare sind wieder trocken. Ich packe meine Sachen zusammen und gehe hinaus um einer der durch die Straßen hastenden Leute zu werden. Ich frage mich, wie mich beobachtende Fremde in den Cafes sehen, an denen ich vorbei laufe. Das Mädchen im braunen Mantel mit wirren Haaren, das krampfhaft versucht den Pfützen auszuweichen.


Anabel ♥

to those who love the ocean as much as I do

Baltic Sea, Den Haag


"The person you think of when you look into the ocean -
that's the person you really love."



Amsterdam impressions

Amsterdam // autumn 15'
in love


Anabel
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